Hauptstr. 132
49448 Lemförde
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 Stationäres Wohnen 

Unser Angebot richten wir an Mädchen und Jungen, die aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten, denen traumatische Erlebnisse oder psychische Probleme zugrunde liegen, oder aufgrund anderer Ursachen Unterstützung und Begleitung bei der Veränderung ihrer Situation suchen.

Die Arbeit unserer stationären Wohngruppen basiert auf einem integrativen Ansatz mit traumapädagogischer und systemischer Grundausrichtung, ergänzt durch Alltagsorientierung, Gruppen-, Erlebnis - und Freizeitpädagogik, heilpädagogisches und schulisches Fördern.

Die Einbindung der Eltern in den pädagogischen Alltag und in die Entwicklung des Kindes sehen wir als einen notwendigen Prozess im Rahmen der stationären Unterbringung an.

Das Ziel unserer Arbeit ist, den Kindern einen Sicheren Ort zu bieten, in dem sie Stabilität und Lebensfreude erreichen können. Durch die Anwendung traumapädagogischer Methoden unterstützen wir die Kinder darin, die Selbstwirksamkeit/ -bemächtigung zu erreichen. Dabei hat die Annahme des Guten Grundes und die dahinter stehenden Gefühle für die Verhaltensweisen des Kindes eine besondere Bedeutung.

„Alles was ein Mensch zeigt, macht einen Sinn in seiner Geschichte“ *

Ein wertschätzender Umgang mit den Kindern, deren Verhalten und deren Lebensgeschichte ist eine selbstverständliche Grundhaltung im pädagogischen Arbeiten, um so einen sicheren Rahmen zu gestalten, in dem der Aufbau eines positiven Selbstbildes ermöglicht wird.

„Es ist gut so wie du bist!“ *

Durch Partizipation der Kinder und klare Angebote dazu, wie Gruppengespräche, Einzelgespräche, Beteiligung an Aktionen und Durchführung von Projekten, können die Kinder Einfluss auf die Lebensbedingung in den Wohngruppen nehmen. Zudem ist uns wichtig, dass die Kinder an der Hilfeplanung aktiv teilnehmen und ihre Ziele mit formulieren. Die Kinder erleben sich durch die verschiedenen Formen der Beteiligung autonom, kompetent und zugehörig.

„Ich traue Dir was zu und überfordere Dich nicht!“ *

Transparenz ist ein weiterer wichtiger Ansatz, der durch verschiede klare Strukturen umgesetzt wird. Die Tages-/Wochen- und Monatsstrukturen werden mit den Kindern zusammen erarbeitet. Die Abläufe in der Gruppe sind für die Kinder visuell und verständlich dargestellt. Die Kinder wissen, wie die Zuständigkeiten in der Gruppe geregelt sind. Damit wird eine Berechenbarkeit im Alltag erreicht, die zu einer dauerhaften Stabilität im Verhalten und der Gefühlswelt der Kinder führt.

„Jeder hat jederzeit ein Recht auf Klarheit!“ *

Spaß und Freude ist ein besonderer Ansatz im Alltag der Wohngruppen und der Methodenauswahl. Durch einen Ausgleich der Belastungswaage der Kinder verfolgen wir das Ziel, die Freudeseite zu beleben und die Widerstandsfähigkeit der Kinder ins Gleichgewicht zu bringen. Uns ist es wichtig, die vorhandenen Ressourcen zu stärken und neue Ressourcen zusammen mit den Kindern zu entdecken.

„Viel Freude trägt viel Belastung" *
* Standards für traumapädagogische Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
  • Inklusive Leistungen:
    Systemische Eltern- und Familienarbeit
    Heilpädagogische Förderung
    Lernförderung
    Psychologische Fachberatung für Mitarbeitende
    Kreativwerkstatt
  • Gesetzliche Grundlagen:
    § 27 SGB VIII i. V. mit §§ 34, 35, 35a, 41, 42 SGB VIII und § 53 SGB XII

Bei Fragen zu unserem stationären Bereich wenden Sie sich bitte an:

Elsa Prinz-Wiese (Bereichsleitung Stationäres Wohnen)

Annika Schiebe (stellvertr. Bereichsleitung, Elternarbeit)

Für die Verselbständigungsgruppe:

Sven Brand (Leitung Verselbständigung)

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